Was beim Wechsel auf ein neues Design zu tun ist, damit Google-Rankings und Inhalte erhalten bleiben: URL-Mapping, 301-Weiterleitungen, Inhaltsinventar und Kontrolle nach dem Launch.
Ein neues Design ist spannend, doch ein ungeplanter Umzug kann über Jahre aufgebaute Google-Rankings in wenigen Wochen zunichtemachen. Diese Liste fasst die Prüfungen zusammen, die wir bei Relaunch-Projekten Schritt für Schritt anwenden.
Vor dem Umzug
- Alle URLs der bestehenden Website auflisten (Sitemap und Search Console helfen).
- Seiten mit den meisten Besuchen und eingehenden Links markieren.
- Festlegen, welche Inhalte übernommen, zusammengeführt oder entfernt werden.
- Bestehende Title- und Description-Tags sichern.
Während des Umzugs
- Für jede geänderte URL eine 301-Weiterleitung einrichten; alte URLs nicht pauschal auf die Startseite leiten.
- Bilder für die neuen Größen optimieren, Alt-Texte beibehalten.
- Auf eine einzige h1, saubere Überschriftenfolge und strukturierte Daten achten.
- Prüfen, dass die Testumgebung für Suchmaschinen gesperrt und die Live-Umgebung offen ist.
Nach dem Launch
- Neue Sitemap in der Search Console einreichen.
- In den ersten zwei Wochen täglich 404-Fehler und Crawling-Statistiken prüfen.
- Ladezeit mobil messen; der erste Eindruck entsteht meist auf dem Smartphone.
- Formulare, WhatsApp-Links und Bestellschritte vollständig testen.
Mit diesen Schritten schadet ein Relaunch den Rankings nicht; eine schnellere, klarere Website verbessert die Sichtbarkeit meist sogar.
